"Eckpfeiler" der Synodenergebnisse - und damit auch für den Umsetzungsprozess - sind vier Perspektivwechsel, die in der Kirche im Bistum Trier vollzogen werden sollen:

Perspektivwechsel 1

... auf dem Katholikentag 2016

„Die Synode ist überzeugt, dass kirchliches Handeln dabei nicht beliebig wird und die Botschaft des Evangeliums nicht einfach an den Zeitgeist anzupassen ist. Denn Vom Einzelnen her denken heißt, dem einzelnen Menschen die frohe Botschaft so anzubieten und so zu erschließen, dass er den Punkt seiner eigenen Umkehr erkennen und sich neu dem Nächsten lebensfördernd zuwenden kann.“

Perspektivwechsel 2

... auf dem Katholikentag 2016

„Dieser Perspektivwechsel ermutigt dazu, Aufgaben nicht länger um der Aufgaben willen zu erfüllen oder weil sie traditionellerweise bisher wahrgenommen wurden. (…) Eine Kirche, die charismenorientiert denkt, muss sich verabschieden von der Vorstellung, dass alle kirchlichen Aufgaben wie bisher weitergeführt werden müssten.“

Perspektivwechsel 3

... auf dem Katholikentag 2016

„Dieser Perspektivwechsel erfordert, einen deutlichen inhaltlichen und strukturellen Einschnitt zu setzen. Er ermutigt, in den sich verknappenden materiellen und personellen Ressourcen auch Chancen zu entdecken , das Verhältnis von Nähe und Weite neu zu bestimmen und in den Sozialräumen der Menschen aktiv Gemeinde und Kirche zu bilden.“

Perspektivwechsel 4

... auf dem Katholikentag 2016

„Eine synodale Kirche ruft im Vertrauen auf den Glaubenssinn aller dazu auf, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen. (…) Sie muss sich verabschieden von der Vorstellung, dass kirchliches Leben in allem zentral gesteuert werden müsste und dass in der Kirche nur hauptamtlich Tätige verantwortlich entscheiden könnten und wollten.“