Frauenbündnis gegen Altersarmut

Gründung

Ende Januar 2017 hat sich in Bad Kreuznach ein Frauenbündnis gegen Altersarmut gegründet.
Mitglieder sind neben der kfd im Dekanat Bad Kreuznach und dem Projekt „inklusiv leben lernen“ auch die Frauengruppen von DGB, IG Metall, NGG und ver.di, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) Bad Kreuznach, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Bad Kreuznach, die Evangelische Frauenhilfe im Kirchenkreis an Nahe und Glan und die Wohnungslosenhilfe Stiftung kreuzacher diakonie Cafe BUNT.

Ziel

Das Ziel des parteipolitisch neutralen Frauenbündnisses besteht darin, das Ausmaß der Armut von Frauen insbesondere im Alter in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Dabei sollen die Bedingungen aufgezeigt werden, die zu Altersarmut insbesondere bei Frauen führen. Mit Blick auf die Bundestagswahl im September will das Bündnis vor allen Dingen deutlich machen, was in Gesellschaft und Arbeitsleben geändert werden muss, um Altersarmut von Frauen in Zukunft zu verhindern, also politische Orientierungshilfe geben – insbesondere für Frauen. 

Die Frauen im Bündnis sind sich einig: Ob Niedriglohn, Teilzeit, Erwerbsunterbrechung oder mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie – diskriminierende Bedingungen im Erwerbsleben führen Frauen in prekäre Beschäftigung mit geringem Einkommen. Darauf folgen Renten, die oft nicht zum Leben reichen. Deshalb sind die Stärkung der gesetzlichen Rente und eine Anhebung des Rentenniveaus dringend erforderlich. Denn ohne den Ausgleich, z.B. für familienbedingte Auszeiten, der nur in der gesetzlichen Rente möglich ist, bleiben Frauen schlicht auf der Strecke.